Basilius der Große schreibt:

                 Was das Wort zu Gehör bringt,
             das zeigt das Bild auch ohne Worte  durch die Darstellung.




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 Christopherus (Ikone 35x30)
Griechisch Christusträger. Ein Mann von außerordentlicher Größe, wollte nur dem mächtigsten Herrscher dienen. Nach langer Suche kommt es an einem Fluß zur Christusbegegnung. Dieser erscheint Christopheruns als kleines Kind.



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Christus unter den himmlischen Mächten (Ikone 40x31)
Diese Darstellung entstand um1400 in Rußland unter westlichem Einfluß. Grundlage ist die Vision des Propheten Hesekiel Kapitel 1 und die Vision des Johannes, Offenbarung 4: "Und siehe ein Thron stand im Himmel ...". Christus thront in einer ovalen Mandorla, die mit Engeln angefüllt ist. Dahinter befinden sich die Symbole der Evangelisten.
Sie weisen auch auf die 4 Ämter Christi hin.
Matthäus – Engel – Prophetenamt, Markus – Löwe – Königsamt,
Lukas - Stier – Priesteramt, Johannes - Adler – Richteramt



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Christus Pantokrator (Ikone 30x24)
Pantokrator (griechisch) : Allherrscher; IC XC = Jesus Christus. Seine rechte Hand zeigt die Segensgeste. Der Heiligenschein ist ein Zeichen seiner Göttlichkeit. Nur Christus trägt ein Kreuz im Nimbus. Die griechischen Buchstaben O WN bedeuten "der Seiende". Sie beziehen sich auf den Gottesnamen "Ich bin der ich bin".
Das rote Gewand zeigt die göttliche Natur.
Das grüne Obergewand weist auf die menschliche Natur hin.


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Mandylion (Ikone 30x25)

Anfang 16.Jh. Dieses Bild entspricht dem "nicht von Menschenhand gemachten" Bild Christi. Der Legende nach soll Christus selbst einen Abdruck seines Antlitzes auf einem Tuch (Mandylion) hinterlassen haben. Dieser Typ wird volkstümlich als "Christus mit dem nassen Bart" bezeichnet.


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Jakobs Traum unter der Himmelsleiter (Ikone 24x19)
Szene auf der Südtür der Muttergottes-Kathedrale in Suzdal/Rußland, nach 1233. Silber auf Eitempera.


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Gottesmutter von Korsun (Ikone)
Die Urikone war im byzantinischen, kaiserlichen Besitz und kam im Jahre 988 als Geschenk für die Fürstin Euphosine nach Rußland. Es ist eine Ikone vom Typ der Umilenie (zärtlichkeit). Das Kind schmiegt sich eng an die Wange der Mutter und greift mit der Linken nach deren Maphorion (Obergewand). Die Rechte erhebt die Schriftrolle.
      MP      OY
METER THEOU
  Mutter   Gottes


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Simeon (Ikone 20x25)
Lukas 2,23ff: "Und siehe, ein Mann in Jerusalem, mit Namen Simeon; und dieser Mann war fromm und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der heilige Geist war mit ihm. Und ihm war ein Wort zuteil geworden von dem heiligen Geist, er solle den Tod nicht sehen, er habe denn zuvor den Christus des Herrn gesehen


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Der unverbrennbare Dornbusch (Ikone 78x73)
Rußland, 17. Jh. Dieses Motiv gehört zu den Engelikonen und stellt inhaltlich den Bogen der Heilsgeschichte dar.



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Der Engel mit den goldenen Haaren (Ikone 20x25)
Novgoroder Schule, 12. Jh. Erzengel Gabriel. Der hebräische Name Gabriel bedeutet "Gott hat sich stark gezeigt" oder "Stärke Gottes". Gabriel gilt als der Engel, der die Gebet der Menschen dem Himmel überbringt. Gabriel ist der Bote, Übermittler froher Botschaften, Engel der Offenbarung von Gottes Willen.

 

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Heilige Dreifaltigkeit (gr. HAGIA TRIAS) (Ikone 40x31)
Der Besuch der drei Engel bei Abraham (Gen 18,1-33) wird in der orthodoxen Tradition schon früh als sichtbarer Hinweis auf den dreieinigen Gott gedeutet.
In der dem russischen Malermönch Andréj Rubljow zugeschriebenen Ikone (1411) wird das Zelt Abrahams zum Vaterhaus Gottes. Aus dem Lebensbaum wird später das Kreuz geschlagen, daneben der Hügel Golgata. Die als Engel dargestellten Wanderer sitzen an einem Altar. Das zur Speise hergerichtete Kalb wird zum eucharistischen Kelch. Die Engel halten Stäbe als Sinnbild ihrer Autorität in Händen. An der vierten Seite des Altars wird der Betrachter eingeladen Platz zu nehmen.



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Mose am Dornbusch (Ikone 32x27)
Ursprung, Sinaikloster, 12. oder 13.Jh., 92x64cm.
Die Szene des brennenden Dornbusches ist ein bevorzugtes Motiv der Sinai-Ikonen, da das Kloster an der Stelle errichtet wurde, wo er der Überliefeung nach stand.



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Elia (Ikone 30x23)
Im ersten Buch der Könige, Kapitel 17,3-7 wird berichtet, wie Gott dem Propheten Elia befiehlt sich am Bach Krit zu verbergen. Raben versorgen ihn am Morgen und am Abend mit Brot und Fisch. Die Haltung des Elia ist entspannt. Er strahlt Gottvertrauen und Ruhe aus.



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Prophet Jona (Ikone 23x27)
Jona wird nackt dargestellt wie ein Baby, das aus dem Mutterleib austritt: als eine neue Geburt. Eine innere Wandlung hat stattgefunden.
In seinem Leben kommt etwas Neues zum erblühen, dargestellt durch die Blumen im unteren Bildteil.



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Heiliger Georg (Ikone 37x29)

Er lebte im 3./4. Jh. und starb als Märtyrer in Lydda in Palästina. Besondere Berühmtheit erlangte die Legende vom Kampf des Ritters mit einem Drachen. Das Motiv behandelt die Themen Angst und Gottvertrauen.

Motiv Nowgoroder Schule, spätes 14. Jh.